Ich habe als absoluter Neuling beim Welsangeln mal eine Frage an euch:
Gewässer 1 - kleiner Fluss mit wenig Strömung (12-20m breit, zwischen 1,00 - 3,00m tief),
Wurfweiten zwischen 5-8m
Gewässer 2 - Talsperre, maximal 12m tief (an den Angelplätzen)
Wurfweiten zwischen 15-20m
Mein Gedanke wäre ein Vorfach zu angeln welches ähnlich dem normalen Grundangeln (Karpfen, Aal etc.) aufgebaut ist.
Haken (Circle Hook mit Drilling vorgeschalten) - Silikonschlauch - UPose - Wirbel
Länge 1,20 - 1,50m
Köder wird Tauwurmbündel da Köfi hier in Sachsen wegen Schonzeit noch nicht erlaubt.
Angedacht ist den Köder in der Höhe mindestens 20cm (wegen Krebs/Grundel) und maximal knapp einen Meter vom Grund entfernt anzubieten.
Des weiteren will ich diese Montage am Fluss normal mit der Rute (3,00m) auswerfen, an der Talsperre mittels Futterboot. Damit das Vorfach sich nicht vertüdelt beim Auswerfen nehme ich Climax FLC, das ist relativ steif (oder alternativ Silikonschlauch).
Frage - funktioniert das wie ich es mir vorstelle? Habe ich irgendwas vergessen/falsch in dieser Zusammenstellung?
Ich möchte mit sowenig wie möglich zusätzlichen Aufwand (Steine, Reißleine, abspannen etc.) angeln. Hintergrund - bin nach zwei Schlaganfällen nicht mehr ganz so beweglich und Feinmotorisch unterwegs wie früher.
__________________ VG Frieder
15.03.2026 12:16
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Richtiger Name: David Naber Herkunft: Deutschland
RE: Vorfach - wie ???
Servus würde den drilling weg lassen und nur 2 circles fischen da verangelst du weniger und habe da bessere erfahrung gemacht mit bissausbeute. Schweres blei ca. 300g und dann bremse reeelative weit auf so das er schön aufbaut den druck. Wen man lust hat noch ein bunge rig nach dem blei. An dem fluss zumindest würde ich so anködern oder wen möglich durchwaten und anbinden wo möglich. Und das spinnfischen im sommer nicht unterschätzen grade an so kleinen flüssen oft effektiver.
Hoffe du haust was raus
15.03.2026 12:28
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Also durch das 300gr Blei quasi einen Selbsthakeffekt erzeugen? Ich hätte da - zumindest in der Talsperre - mit 100gr Tiroler Hölzchen geangelt. Aber Bleie mit 300gr hätte ich da, wäre also kein Problem.
Was ist ein " bunge rig "?
Also waten und anbinden geht leider nicht mehr, daher der Versuch einer einfachen Montage die man auch mit Handicap auswerfen kann.
__________________ VG Frieder
15.03.2026 13:16
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Dabei seit: 13.12.2022
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Richtiger Name: David Naber Herkunft: Deutschland
Mit see habe ich nicht so die erfahrung aber im fluss das blei durchlaufend(mit seaboom) und bremse so das der fisch nicht aufs blei sondern auf die bremse zieht. Bunge rig einfach mal googlen der gründer, seuß und auch andere haben da schon vids zu gemacht.
15.03.2026 18:37
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Herkunft: NRW
Moin, Drilling und Circle widersprechen sich m.M. gegenseitig; doppelt Circle funktioniert aber 1a, oder wenn unbedingt Drilling dann in Kombination mit normalem Einzelhaken.
20cm über Grund ist definitiv nicht grundelsicher, 50cm auch nicht zuverlässig. So 80 - 100cm über Grund wäre da meine Empfehlung.
Zu den Gewichten kann ich nix sagen, ich fische immer mit Steinen, auch mit Futterboot und ich bin komplett weg vom Auswerfen mit Wurmbündel. Mir fliegen dabei immer schon zuviele beim Einschlag ins Wasser runter.
Grüße
15.03.2026 22:24
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Richtiger Name: Daniel Herkunft: Österreich
Hallo,
ich schreibe dir einfach einmal meine Gedanken dazu auf …
Ich würde mir eher Sorgen um das Gewässer selbst machen als um das Vorfach. So wie du es machst, wird das schon passen. Aber ein 12m tiefer See, der noch dazu vom Ufer aus in Wurfweite erreichbar sein soll – und das mit Alternativködern – das stelle ich mir ehrlich gesagt extrem schwierig vor. Ich kann mir kaum vorstellen, wie man dort sinnvoll fischen soll.
Flüsse mit 15–20m Breite habe ich hingegen schon oft beangelt. Die Bestände sind dort zwar leider nicht immer die besten, aber diese Gewässer sind deutlich einfacher zu "lesen". Strömung, Tiefenunterschiede und Struktur spielen einem hier mehr in die Karten.
An deiner Stelle würde ich ebenfalls die Würmer bevorzugen, solange sie dir nicht ständig abgefressen werden. Zur Montage kann ich nur sagen: Festblei mit einem Einzelhaken habe ich früher auf kleineren Flüssen oft genutzt – das hat auf jeden Fall zuverlässig funktioniert.
Hier noch der Link zu einem älteren Video, in dem ich genau diese Montage erkläre
__________________ www.wallersafari.net
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16.03.2026 08:27
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Also - Talsperre ist an der tiefsten Stelle (Staumauer) 12m tief. Die Stellen wo es Sinn macht auf Waller zu Angeln sind ähnlich wie bei hier an der Neiße zwischen 1,50m und 3,00m tief.
Dort würde ich versuchen die gesamte Montage mit dem Futterboot rauszubringen. Eben deshalb weil ich Gefahr laufe das sich die Hälfte der Tauwürmer beim Aufschlag aufs Wasser vom Haken verabschiedet.
Die Kombi Circle Hook mit Drilling werde ich verwerfen. Zwei große Einzelhaken, nacheinander versetzt, mit U Pose wird es werden.
Muss jetzt noch prüfen ob die 10gr U Pose reicht oder besser eine 20gr nehme. Alternativ hätte ich noch die Schnellwechselposen in 5gr da um den Köder noch höher zu heben. Muss ich ausprobieren.
Problem Grundel wäre nur an der Elbe. In der Neiße sind die bis jetzt Gott sei Dank noch nicht und in der Talsperre auch nicht. In der Neiße nagen gelegentlich die Krebse den Wurm runter. Hatte da als Provisorium beim Aalansitz Schaumpolystyrol mit der Ködernadel aufgezogen und etwa 10cm hinter dem Haken platziert - und schon war dieses Problem erledigt. Jetzt auf der Wallermontage nehme ich natürlich die U Posen.
Diese Woche soll es ja am Freitag wieder etwas wärmer sein da werde ich es mal an der Neiße versuchen.
Ich werde auf jeden Fall berichten.
__________________ VG Frieder
16.03.2026 19:34
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---> @ Daniel : mit dieser Montage sprichst du mir aus dem Herzen - weil einfach zu binden und wie eine normale Grundmontage zu händeln, auch für mich. Einzig das Blei ist bei mir nur 250gr - hab gerade kein anderes da. Aber die Neiße ist langsam und beim Aal Angeln hat ein 100gr Tiroler Hölzchen den Köder sicher am Grund gehalten.
__________________ VG Frieder
16.03.2026 19:47
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Beiträge: 687
Richtiger Name: Daniel Herkunft: Österreich
Hallo,
Tiefen zwischen ein und drei Metern kann ich mir noch gut vorstellen. Allerdings finde ich das Angeln in stehenden Gewässern generell anspruchsvoller – und in der Heimat also mit Alternativködern wird es nochmals schwieriger.
Ich nutze hin und wieder auch ein Futterboot, um meine Montagen auszubringen, und das funktioniert hervorragend. Im Stillgewässer würde ich auf jeden Fall ein monofiles Vorfach verwenden.
Mit 20g Uposen bist du auf jeden Fall auf der sicheren Seite.
__________________ www.wallersafari.net
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Gestern, 08:27
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